Mythos Speik-Pflanze
Der Speik, eine fast vergessene Heilpflanze, erlebt im Nationalpark Nockberge eine Renaissance.
Auf ausgesuchten Wanderwegen rund um St. Oswald ob Bad Kleinkirchheim genießt man den betörenden Duft der Pflanze, erholt sich bei Fußbädern mit Speiköl in romantischen Almhütten. Ein Wellness-Erlebnis für alle Sinne.
Eine unscheinbare kleine Pflanze mit großer Geschichte und außergewöhnlichen inneren Werten. Bereits vor über 2500 Jahren wurde die Speik-Pflanze im Orient wegen ihres intensiven und aromatischen Geruchs und ihrer besonderen Fähigkeiten in der Kosmetik hochgeschätzt. Auch in Nordafrika und in Europa hatte Speik über viele Jahrhunderte Kultstatus. Man badete mit Speik, man parfümierte sich. Die verschiedensten Krankheiten wurden mit Speik behandelt. Und die Pflanze wurde vor allem in den Alpen zu einem hochbegehrten Handelsgut. Bis 1936, denn dann wurde der Speik unter Naturschutz gestellt.
In den Nockbergen, dem einzigen Gebiet, in dem der Speik wächst, erlebt das
ungewöhnliche Baldriangewächs nun eine Renaissance. Auf der Basis eines
fünfjährigen Forschungsprojektes der Universität für Bodenkultur in Wien weiß
man nicht nur, dass Speik bei maßvoller Ernte am besten gedeiht.
Die
herausragenden Vorzüge des Speik können die Besucher der Nockberge erstmals auf
traditionelle und stilgerechte Weise genießen. Die fast vergessene Kultur des
Speiks ist eine neue und dabei traditionsbewusste Art des Wellness-Wanderns.
Keine Chemie und keine Inszenierung!
